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	<title>The Impactory &#187; Die Zeit</title>
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		<title>Weltretter unter sich</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 22:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The Impactory</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Social Entrepreneurs]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.zeit.de/2013/01/netzwerk-soziale-unternehmer Weltretter unter sich Die Social Entrepreneurs, eine neue Art von Unternehmern, wollen keinen Profit, sondern gesellschaftlichen Mehrwert. Dafür haben sie sich ein eigenes Netzwerk geschaffen. Eine Übersicht über die wichtigsten Akteure © Salome Kegler/dpa Der bekannteste deutsche soziale Unternehmer und Gründer der Ausstellungen &#8220;Dialog im Dunkeln&#8221;, Andreas Heinecke (Archivaufnahme aus dem Jahr 2006) Ihr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>http://www.zeit.de/2013/01/netzwerk-soziale-unternehmer</p>
<h1>Weltretter unter sich</h1>
<p>Die Social Entrepreneurs, eine neue Art von Unternehmern, wollen keinen Profit, sondern gesellschaftlichen Mehrwert. Dafür haben sie sich ein eigenes Netzwerk geschaffen. Eine Übersicht über die wichtigsten Akteure</p>
<p><span id="more-669"></span></p>
<div>
<p>© Salome Kegler/dpa</p>
<p><img title="Der bekannteste deutsche soziale Unternehmer und Gründer der Ausstellungen &quot;Dialog im Dunkeln&quot;, Andreas Heinecke (Archivaufnahme aus dem Jahr 2006)" alt="Der bekannteste deutsche soziale Unternehmer und Gründer der Ausstellungen &quot;Dialog im Dunkeln&quot;, Andreas Heinecke (Archivaufnahme aus dem Jahr 2006)" src="http://images.zeit.de/karriere/beruf/2013-01/dialog-im-dunkeln/dialog-im-dunkeln-540x304.jpg" width="540" />Der bekannteste deutsche soziale Unternehmer und Gründer der Ausstellungen &#8220;Dialog im Dunkeln&#8221;, Andreas Heinecke (Archivaufnahme aus dem Jahr 2006)</p>
</div>
<p><strong>Ihr Leitspruch</strong></p>
<p>Mahatma Gandhi: <em>Be the change you want to see in the world</em> – Sei der Wandel, den du in der Welt sehen willst.</p>
<p><strong>Ihr Star</strong></p>
<p>2008 gewann <a href="http://www.zeit.de/schlagworte/personen/muhammad-yunus/index" target="_blank">Muhammad Yunus</a> den Friedensnobelpreis, und er ist immer noch der unangefochtene Star der Szene. Schon 1983 gründete der Wirtschaftswissenschaftler in Bangladesch die Grameen Bank, um Mikrokredite an Menschen in Entwicklungsländern zu vergeben, damit diese ein kleines Business starten und sich selbst aus der Armut befreien können.</p>
<p><strong>Ihre Business Angels</strong></p>
<p>Die von dem ehemaligen McKinsey-Berater Bill Drayton gegründete Organisation <a href="http://germany.ashoka.org/" target="_blank">Ashoka</a> hat den Begriff »Social Entrepreneur« geprägt und unterstützt seit 1980 weltweit Sozialunternehmer – mit einem dreijährigen Lebenshaltungsstipendium, vor allem aber mit Beratung und Kontakten. Der wohl berühmteste der insgesamt 3000 »Fellows« ist <a href="http://www.zeit.de/schlagworte/personen/jimmy-wales/index" target="_blank">Jimmy Wales</a>, Gründer von Wikipedia. In Deutschland ist Ashoka erst seit 2005 aktiv, inzwischen werden 45 Fellows unterstützt. Erster Fellow wurde Andreas Heinecke, Gründer des Ausstellungskonzepts »Dialog im Dunkeln«, bei dem Blinde Sehende durch ihre eigene Wahrnehmungswelt führen. Auch die von Klaus Schwab, Gründer des Davoser Weltwirtschaftsforums, ins Lebens gerufene Schwab Foundation unterstützt weltweit Sozialunternehmer, in Deutschland kürt sie seit 2006 den »Social Entrepreneur des Jahres«.</p>
<p><strong>Ihre Schulen</strong></p>
<p>Acht Universitäten widmen sich in einem von der Stiftung Mercator geförderten Forscherverbund dem Thema <a href="http://www.stiftung-mercator.de/kompetenzzentren/wissenschaft/social-entrepreneurship.html" target="_blank">»Innovatives Soziales Handeln – Social Entrepreneurship«</a>. Darunter bietet die Leuphana Universität in Lüneburg sogar einen eigenen Studiengang an. In München wurde eine Social-Entrepreneurship-Akademie gegründet, und an der Berliner Humboldt-Viadrina School of Governance gibt es den Masterstudiengang Public Policy mit einem Fokus auf soziales Unternehmertum. Die European Business School (EBS) baut außerdem ein Kompetenzzentrum für Social Entrepreneurship auf.</p>
<p><strong>Ihre Konferenz</strong></p>
<p>Zum sogenannten <a href="http://www.visionsummit.org/" target="_blank">Vision Summit</a> trifft sich die ganze Branche seit 2007 einmal im Jahr auf dem Campus der Potsdamer Uni; 2012 kamen mehr als 1200 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Ideen werden hier nicht nur diskutiert, sondern auch in Workshops weiterentwickelt.</p>
<p><strong>Ihre Geldgeber</strong></p>
<p>Als Risikokapitalgeber investieren in Deutschland vor allem der Fonds<a href="http://www.bonventure.de/" target="_blank">BonVenture</a> und der <a href="http://www.socialventurefund.com/de/home/" target="_blank">Social Venture Fund</a> in Social Start-ups. Zu den größten Förderern gehört die von Aldi gestiftete Auridis gGmbH, die vor allem Bildungsprojekte unterstützt. Unter den deutschen Stiftungen ist die Vodafone-Stiftung die erste, die dieses Jahr ein eigenes Programm für Social Entrepreneurship aufgelegt hat, und die Bundesregierung fördert Sozialunternehmer neuerdings über die KfW-Bank.</p>
<p><strong>Ihre Unternehmensberater</strong></p>
<p>Die Beratung iq consult von Ashoka-Fellow Norbert Kunz berät Sozialunternehmer und gibt Gründern mit dem »<a href="http://socialimpactlab.eu/" target="_blank">Social impact lab</a>« in Berlin sogar einen eigenen, als Co-Working-Space gestalteten Raum. Die Beratungen Spendwerk und Heldenrat sind ebenfalls auf Social Business spezialisiert.</p>
<p><strong>Ihre Bank</strong></p>
<p>Schon 1974 wurde die <a href="http://www.gls.de/" target="_blank">GLS-Gemeinschaftsbank</a> als erste ökologisch-soziale Universalbank der Welt gegründet, im Lauf der letzten fünf Jahre hat sie ihren Kundenstamm mehr als verdoppelt. Sozialen Start-ups bietet die GLS-Bank neben Geschäftskonten günstige Förderdarlehen und Mikrokredite.</p>
<p><strong>Ihr Büroausstatter</strong></p>
<p>Beim Versandhändler <a href="http://www.memo.de/" target="_blank">memo</a> bekommen verantwortungsbewusste Gründer alles, vom Recycling-Flipchart-Papier über PVC-freie USB-Kabel bis zu strahlungsarmen Telefonen. Sogar die Versandboxen werden via Pfand-Mehrwegsystem zurückgenommen.</p>
<p><strong>Ihre Rechtsform</strong></p>
<p>Der gemeinnützige Verein darf keine Gewinne machen, das Unternehmen keine steuerfreien Spenden annehmen. Die Rechtsform der gGmbH oder der gAG ermöglicht Sozialunternehmern beides. Das kleine g steht dabei für »gemeinnützig«.</p>
<p><strong>Ihr Geschäftsbericht</strong></p>
<p>In der profitorientierten Wirtschaft zählen finanzielle Kennzahlen, Sozialunternehmer müssen aber auch ihre Wirkung nachweisen können. Hierfür wurde von 2008 an der <a href="http://www.social-reporting-standard.de/" target="_blank">Social Reporting Standard (SRS)</a>entwickelt und 2010 unter einer <a href="http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/" target="_blank">Creative-Commons-Lizenz</a> veröffentlicht.</p>
<p><strong>Ihre Investments</strong></p>
<p>Sollten sie Geld übrig haben, dann vergeben Sozialunternehmer Mikrokredite in Entwicklungsländer – am liebsten im Peer-to-Peer-Verfahren (von Angesicht zu Angesicht) auf <a href="http://www.kiva.org/" target="_blank">kiva.org</a> oder<a href="http://www.mymicrocredit.org/mymicrocredit/" target="_blank">mymicrocredit.org</a>. Oder sie spenden für andere Projekte auf der Plattform<a href="http://www.betterplace.org/" target="_blank">betterplace.org</a> von Vorzeige-Sozialunternehmer Till Behnke.</p>
<p><strong>Ihre Kunden</strong></p>
<p>Wenn Sozialunternehmer Kunden oder Unterstützer suchen, dann hilft ihnen <a href="http://www.utopia.de/" target="_blank">Utopia.de.</a> Die Mischung aus Magazin, Community und Forum wurde 2007 von der ehemaligen Werberin Claudia Langer gegründet und ist mit mehr als 77.000 registrierten Benutzern und 240.000 monatlichen Klicks die größte Plattform für »strategischen Konsum« in Deutschland. »Utopisten« wollen die Welt verändern, indem sie bewusst konsumieren und entscheiden, wem sie ihr Geld geben und wem nicht.</p>
<p><strong>Ihr Wirtschaftsmagazin</strong></p>
<p>Der Besuch des Vision Summit 2008 inspirierte Chefredakteur Thomas Friemel zur Gründung eines eigenen Magazins für nachhaltiges Wirtschaften. <a href="http://www.enorm-magazin.de/" target="_blank"><em>enorm</em></a> erscheint jetzt seit Anfang 2010, inzwischen mit sechs Ausgaben jährlich und einer Auflage von mehr als 20.000 Heften. Mit einem Teil des Erlöses werden wiederum soziale Start-ups unterstützt.</p>
<p><strong>Ihr Newsletter</strong></p>
<p>Christoph Harrach ist ein Pionier der Lohas-Szene, wobei Lohas »<a href="http://www.lohas.de/" target="_blank">Lifestyle of Health and Sustainability</a>« bedeutet. In seinem wöchentlichen Newsletter <em>KarmaKonsum – A new spirit in business</em> versammelt er visionäre Ideen aus aller Welt.</p>
<p><strong>Ihr Marktplatz</strong></p>
<p>Falls Sozialunternehmer Waren herstellen, bieten sie diese meist über Internetplattformen feil: Handgemachtes auf <a href="http://de.dawanda.com/" target="_blank">Dawanda.de </a>und ökologische Produkte im <a href="http://www.avocadostore.de/" target="_blank">Avocadostore</a>.</p>
<p><strong>Ihre Messe</strong></p>
<p>Von Fairtrade-Baumwoll-T-Shirts bis zur öko-sozialen Geldanlage: Auf der Messe Good Goods treffen Verbraucher und Fachpublikum auf die üblichen Verdächtigen. Noch nehmen die Stände nur einen kleinen Teil der Hamburger Messehallen ein, erst 2011 war Premiere.</p>
<p><strong>Ihre Kantine</strong></p>
<p>Sozialunternehmen sind meist klein und haben keine eigene Kantine. Manche abonnieren deshalb eine regionale Gemüsekiste oder Obstkörbe.</p>
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